17.05.2019 Trotz Allem beim ersten Gütersloher PRIDE DAY

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In diesem Jahr fand im Rahmen der Woche “GT VER/LIEBT SICH” der erste Gütersloher PRIDE DAY statt. Ab 15 Uhr waren verschiedene Institutionen auf dem Berliner Platz zu finden. Die Frauen von Trotz Allem waren mit einem Infostand und einem Getränkestand vor Ort.

 

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Es gab bis in den Abend hinein ein Programm und um 19.30 Uhr wurden die Luftballons mit den Botschaften in den Himmel gelassen. Am Trotz Allem Infostand war die große Frage: “Was macht dich stark?”. Es wurden von den BesucherInnen wohlüberlegt Karten ausgefüllt zu diesem Thema…

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GÜTERSLOH VER/LIEBT SICH

Auch in diesem Jahr nimmt Trotz Allem wieder an den Aktionstagen für Vielfalt vom 14. Mai – 24. Mai 2019 teil. Am Dienstag, den 14. Mai lädt Frau Simone Bindig ein, in den neuen Räumen “Unter den Ulmen 8″, an einer halbstündigen Achtsamkeitsübung teilzunehmen. Für Getränke und Snacks ist gesorgt.

Am Freitag, den 17.05.2019 ist Trotz Allem auch beim Pride Day, dem ersten kleinen Christopher Street Day in Gütersloh, anwesend. Zusammen mit den netten Opferschutzbeauftragten der Polizei haben die Vereinsfrauen einen Infostand auf dem Berliner Platz. Ab 15 Uhr bieten viele Institutionen, Tanzgruppen und Bands ein Unterhaltungsprogramm, welches um 19.30 Uhr in dem Rainbowflash mündet. Dabei wird gemeinsam ein buntes und unübersehbares Zeichen, in Form von Luftballons, gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie in den Himmel gelassen.

14.02.2018 Trotz Allem bei ONE BILLION RISING auf dem Rathausplatz

In diesem Jahr haben die Frauen von Trotz Allem auf dem Event die Menschen darum gebeten herzförmige Zettel, passend zum Valentinstag, auszufüllen. Es sollte notiert werden, was allen Frauen am heutigen Tag gewünscht wird.

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Das war, neben dem Tanz gegen Gewalt an Frauen, eine schöne Aktion, um mit den BesucherInnen ins Gespräch zu kommen.

Zu allen bisher veröffentlichten Artikeln in der Neuen Westfälischen zu den Vorwürfen der sexualisierten Gewalt an Kindern in Lügde

Statement unserer Vorstandsfrau Moni

Es fällt uns wieder einmal auf, dass die Gesellschaft eine falsche Vorstellung von Tätern sexualisierter Gewalt hat. In meiner gesamten Zeit als Beraterin (seit 1995) beim Verein “Trotz Allem”, ist mir kein Monster als Täter begegnet. Viel mehr handelte es sich immer um nette, hilfsbereite Nachbarn, Verwandte u.a. aus allen sozialen Schichten. Das ist genau das Fatale und Gefährliche an den Tätern. Man sieht es ihnen nicht an und sie geben sich die größte Mühe, nicht aufzufallen. Das macht es ihnen leicht, die Opfer zu beeinflussen, ohne dass jemand davon Kenntnis erlangt. Opfer haben es deshalb sehr schwer, jemanden zu finden, der ihnen glaubt. Sexualisierte Gewalt hat immer etwas mit Machtausübung zu tun! Die Traumatisierung, Herr Landrat Bartels, nimmt den Opfern nicht nur die Kindheit, sondern sie werden ihr Leben lang(!!) mit den Folgen der Tat umgehen müssen! Ich kann mir so einen Fall wie in Lügde im Kreis Gütersloh nicht vorstellen. Seit Jahren erlebe ich Jugendamt sowie Kriminalpolizei sehr qualifiziert und sensibel für das Thema. Alle sind professionell vernetzt, um solche Vorkommnisse frühzeitig zu erkennen und zu handeln. Das sollte vorrangig, zum Kindeswohl, eigentlich überall so sein!