20 Jahre Trotz Allem – Feiern Sie mit!

28. Oktober 2015, 19 Uhr

Vortrag zum Thema Traumatherapie

Unsere Vereinsfrau Simone Bindig, Psychologische Psychotherapeutin, erläutert in diesem Fachvortrag, wie sich traumatische Ereignisse auf den Menschen auswirken und welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt. Termin: 28.Oktober 2015 um 19 Uhr, Königstraße 13, Gütersloh Teilnahme kostenlos. Begrenzte Platzzahl. Anmeldung erbeten.

- ausgebucht -

10. November, 19 Uhr

Kinoabend im bambi+Löwenherz

Zur Feier unseres 20. Jubiläums zeigt das Programmkino bambi+Löwenherz in der Bogenstraße „Monsieur Claude und seine Töchter“. Alle Besucher erhalten von uns ein Glas Sekt und können sich vor und nach der Veranstaltung über Trotz Allem informieren. Film-Eintritt: 7 €

 

8. Dezember, ganztags

Trotz Allem auf dem Gütersloher Weihnachtsmarkt

Anfang Dezember stellen wir uns wieder in der Vereinshütte auf dem Gütersloher Weihnachtsmarkt, Berliner Platz, vor. Dort verkaufen wir neben Kaffee und Kuchen auch schöne selbstgebastelte Weihnachtsdeko und Geschenke. Der Erlös kommt natürlich unserer Arbeit zugute. Wir freuen uns über zahlreiche Besucher und natürlich selbstgemachte Sachspenden.

Erfahrungsbericht: Meine Erfahrung

Im Zuge unseres Twitter- und Blog-Aufrufs haben wir einen Beitrag erhalten, den wir hier gerne veröffentlichen möchten. Der Autor möchte ungenannt bleiben. Wir danken ihm aber für seinen Mut und das uns entgegengebrachte Vertrauen.

Triggerwarnung: Der folgende Artikel ist der Bericht eines Mannes mit sexualisierten Gewalterfahrungen.

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Wut, Trauer, Machtlosigkeit: Resonanz zum Fall Edathy

Seit 20 Jahren kämpfen wir gegen Missbrauch und sind Anlaufstelle für Frauen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben. Das Prozessende gegen Edathy hat bei uns allen Empörung ausgelöst, Wut, Trauer und das Gefühl von Machtlosigkeit. Aber auch das muss man leider feststellen: Richtig überrascht, dass es für ihn so gut ausgegangen ist, war keine von uns. Denn unser Rechtssystem hat Lücken und bietet Pädophilen und Tätern viele Schlupflöcher. Seit wir mit unserer Arbeit begonnen haben, erleben wir dies immer wieder. Edathy ist nur die Spitze des Eisbergs, der aufgrund seines öffentlichen Amts so in den Schlagzeilen gelandet ist. Die anderen Fälle, in denen die Täter weniger prominent sind, laufen in der Presse unter ferner liefen und sind manchmal keine Erwähnung wert. Aber es bleibt festzuhalten: Egal, ob ein Täter in den Schlagzeilen landet oder nicht: Die Folgen für die Opfer bleiben ein Leben lang! Und wir werden weitermachen, die betroffenen Frauen zu unterstützen. Wir werden weiterhin unsere Wut und manchmal auch unsere Hilflosigkeit gegen dieses System in Kraft umwandeln und gemeinsam mit unseren Frauen den Weg weitergehen.

Weiterführende Links:
Bericht zum Prozessende (Tagesschau)
Offener Brief an Sebastian Edathy
Pressemitteilung des Kinderschutzbundes