Ausstellung

Plakat der Ausstellung

Konzeption der Ausstellung

Der Gedanke, etwas Eigenes zu erarbeiten kam uns, als wir uns eine Ausstellung zur selben Thematik woanders ansahen. Es war uns zu viel Statistisches, Geschriebenes in der Ausstellung, zu wenig wirkliche Berührungspunkte. Uns war das Ganze zu kopflastig.

Ausstellung: Abscheu, Scham

Wir überlegten, dass es doch möglich sein müsste, eine Ausstellung zum „Anfassen“ auf die Beine zu stellen. Eine Ausstellung, die wirklich berührt, eine lebensnahe, von betroffenen Frauen gestaltete, hautnahe, hammerharte, nichts beschönigende.
Wir setzten uns zusammen und entwarfen ein Konzept: Den Rahmen der Ausstellung bildet eine aufgebaute Wohnung mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Bad und Flur.

Ausstellung: Zerrissen

Pflastersteine führen die BetrachterInnen durch die Wohnung. Darauf stehen Gefühle (Schlagworte), die vom Dunkel (negative Gefühle) ins Helle (positive Gefühle) führen, um zu versinnbildlichen, dass es einen Weg zur Heilung von den Folgen sexueller Gewalt in der Kindheit gibt.

Ausstellung: Panik

Neben der Darstellung der Schrecken wollen wir innerhalb der Ausstellung auch immer wieder einen positiven Ausweg zeigen.

Die Frauen, die diese Ausstellung erarbeitet haben und und Ihre Bilder und Texte zur Verfügung stellten, sind Überlebende und stehen heute an völlig unterschiedlichen Punkten ihrer Verarbeitung.

Alle haben ungeheuren Mut bewiesen – Mut das Leben kennenzulernen.

Ausstellung: Klarheit, Hoffnung, Hilfe


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